Dritter Monat in Folge mit dickem Minus

[20.12.2018] 

Der vorletzte Monat des Jahres unterstrich die weiterhin schwache Lage am Markt für Neuzulassungen von Pkw. In Schleswig-Holstein wurden im November 6.764 Autos neu zugelassen, was gegenüber Oktober bei den reinen Zahlen immerhin einen Zuwachs von 867 Stück bedeutet (gegenüber September, dem ersten Monat der WLTP-Einführung, sind sogar 1.499 mehr zugelassen worden). Werden jedoch die Vergleichszahlen des Vorjahres zugrunde gelegt, dann war der November im nördlichsten Bundesland der dritte Monat nacheinander, in dem der Rückgang an Neuzulassungen massiv war: - 15,4% im Vergleich zu November 2017. Die großen Zuwächse in den Monaten Juli und August haben diese Einbrüche bisher kompensieren können, aber das Plus gegenüber dem Vorjahr beträgt nur noch 0,2%.

Die Entwicklung in Gesamt-Deutschland ist ähnlich: Hier liegt das Plus noch bei 0,4%. Dessen ungeachtet ändert der Zentralverband des Kfz-Gewerbes (ZDK) seine Prognose für 2018 nicht. Er geht davon aus, dass 3,47 Millionen neue Pkw auf die Straßen der Bundesrepublik kommen werden. Für das kommende Jahr werden ähnliche Zahlen erwartet. Ob das allerdings wirklich realistisch ist, das wird sich erst noch zeigen müssen. Schließlich sind besonders bei den Privatkunden die Zahlen stark rückläufig. Mehr als 16 % weniger Pkw-Neuzulassungen von Privatkunden gegenüber November 2017 stehen in den Auftragsbüchern.

Der Dezember, der aufgrund der Feiertage immer zu den schwächeren Monaten gehört, wird also schon einen ersten Hinweis darauf geben, wohin in der kommenden Zeit die Reise gehen wird.

Letzte Änderung: 20.12.2018Webcode: 0097624