
York Grimm und Jonas Troeder gewinnen die German Craft Skills der Kfz-Mechatroniker in Heide
Was nützt ein Cabrio, wenn das Verdeck nicht öffnet? Wozu braucht man ein Auto, wenn durch einen Kupplungsschaden beim Anfahren am Berg die Beschleunigung ausbleibt? Was will man mit einem Hochvolt-Fahrzeug, bei dem im Sommer die Klimaanlage den Geist aufgegeben hat?
In all diesen Fällen freuen sich die Autofahrer, dass Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Meisterbetriebe der Kfz-Innung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Hier arbeiten Profis, die auch ausgefallene Probleme am Fahrzeug souverän lösen können.
Grundlage hierfür bildet eine solide dreieinhalbjährige Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bzw. Kfz-Mechatronikerin. Rund 900 junge Leute beenden in Schleswig-Holstein jährlich die Ausbildung mit der Gesellenprüfung und zeigen damit ihr fachliches Können. Aber wer ist der Beste oder die Beste des gesamten Jahrgangs?

Hierfür wurde in Heide im dortigen Bildungs- und Technologiezentrum der Landesentscheid der German Craft Skills ausgerichtet. Die teilnehmenden Innungsbesten erhielten Prüfungsaufgaben, die ganz typisch für den Alltag einer Kfz-Werkstatt sind: Fahrzeuge, die nicht anspringen oder deren Motoren nicht die volle Leistung bringen. Bei einem Auto mit Hochvolttechnik eine Fehlermeldung fachgerecht analysieren oder bei einem anderen PKW die Achsgeometrie neu einstellen.
Am Nachmittag stand dann fest, wer zum Bundeswettbewerb der German Craft Skills in November in Koblenz fahren wird: Es ist Jonas Troeder aus Henstedt-Ulzburg. Hier die drei besten Teilnehmer:
- Erster Platz: Jonas Troeder ausgebildet von Auto Schwerdtfeger GmbH,
Henstedt-Ulzburg
- Ebenfalls erster Platz: York Grimm ausgebildet von Petschallies Ahrensburg GmbH
- Dritter Platz: Paul Tornow ausgebildet bei Mercedes Benz AG, Lübeck
Björn Bigga, Vorsitzender des Wettbewerbes in Schleswig-Holstein, sagte zu dem Ergebnis:
„Wir freuen uns, dass dieser Ausbildungsberuf seit Jahren der Beliebteste im gesamten Handwerk ist. Auch an diesem Wochenende wurde wieder das hohe Leistungsniveau der jungen Leute sichtbar. Wie schön, dass auch die junge Generation an diesem Landeswettbewerb weiterhin Gefallen findet!“