ZDK-Frühjahrsprognose 2021

Absatzerwartungen gemäß Frühjahrsgutachten Prognose 2021, Stand: 29. April 2021

  •  Die gesundheitspolitischen Entscheidungen und insbesondere der seit Dezember 2020 andauernde Shutdown treffen die Wirtschaft und so auch den Automobilhandel und die Kfz-Werkstätten hart. Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, der zahlreiche Wirtschaftsforschungsinstitute angehören, geht in ihrem Frühjahrsgutachten zur Analyse der Entwicklung der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft (15. April 2021) von einem fortgesetzten Shutdown aus. Erst Mitte des zweiten Quartals seinen Lockerungsschritte absehbar. Ausgehend davon, dass bis zum Ende des dritten Quartals weite Bevölkerungsschichten geimpft sind, würden dann auch die Corona-Beschränkungen aufgehoben worden sein. „Aufgrund der schrittweisen Aufhebung der Beschränkungen dürfte die Aktivität im dritten Quartal stärker zunehmen als im zweiten.“ Diese wird hauptsächlich von den privaten Konsumenten ausgehen. Jedoch gehen die Wirtschaftsforschungsinstitute nicht davon aus, dass es zu umfangreichen nachholenden Konsumaktivitäten kommt.
     
  • Die Wirtschaftsforschungsinstitute sehen zudem eine weitere Expansion der Investitionstätigkeit des Staates - zurückführbar vor allem auf die verfügbaren Mittel in Investitionsprogrammen. Diese verstärkte Investitionstätigkeit, um die Konjunktur nach der Krise wieder ans Laufen zu bekommen, begrüßt der ZDK natürlich, da sich dies positiv auf den Absatz von Automobilen wie auch Nutzfahrzeugen auswirkt.
     
  • Die Verfasser der Diagnose meinen, „dass sich das wirtschaftliche Geschehen in vielen Bereichen so rasch normalisiert“, dass im Laufe des Jahres der Aufholprozess abgeschlossen sein wird. Allerdings stellt der Verlauf der Corona-Pandemie auch für diese Prognose das bedeutendste Risiko für eine Abwärtskorrektur dar.

Die vollständige Frühjahrs Prognose von dem ZDK gibt es HIER.